Sucht am Arbeitsplatz - Prävention und Intervention

Schlechte Arbeitsbedingungen, wenig Anerkennung, Stress und Überforderungen. Das Spektrum der Arbeitsbelastungen hat sich deutlich in Richtung psychische Belastungen verschoben.

 

Das sind häufig Auslöser für eine Suchterkrankung. Jeder 5. - 10. Mitarbeiter trinkt täglich Alkohol am Arbeitsplatz. Die Auffälligkeiten sind dabei deutlich in der Arbeitsleistung, im Sozialverhalten und im äußeren Erscheinungsbild zu sehen.

 

Schon bei einer Blutalkoholkonzentration von 0,2 Promille lässt die Konzentration deutlich nach und zunehmende Ermüdung tritt ein. Das ist eine Ursache dafür, dass die Arbeitsqualität und -quantität sinkt und Millionen Euro Kosten verursacht.

 

Der Arbeitgeber hat dem Mitarbeiter gegenüber eine Fürsorgepflicht und ist für deren Schutz verantwortlich. Daher empfiehlt es sich, den Konsum von Alkohol, Drogen und anderen Suchtmitteln klar zu regeln. Dafür stehen einige Möglichkeiten zur Verfügung. Häufig wird eine Betriebsvereinbarung geschlossen, die jedem Mitarbeiter bekannt ist.

 

Der Umgang mit Suchtmitteln sollte im Unternehmen thematisiert und den Mitarbeitern, sowie Führungskräften Möglichkeiten der Prävention geboten werden. Hier steht vor allem der richtige Umgang mit Alkohol im gesamten Unternehmen im Vordergrund.

 

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Firmenpräsentkorb ohne Alkohol? Denn Suchtprävention beginnt nicht erst beim Betroffenen, sondern im Arbeitsumfeld.